Die Grundsätze unserer Imkerei

Wir sind überzeugt davon, dass unsere Bienen es gut bei uns haben.


Folgende Grundsätze werden bei uns konsequent eingehalten:


Naturwabenbau: bei uns baut Biene noch selbst


Wir lassen unsere Bienen "schwitzen". Viele denken sicher, klar kommt die Biene bei der Arbeitsleistung ins Schwitzen. Aber hier geht es um Bienenwachs, welches durch 8 Wachsdrüsen am Bauch der Arbeiterin produziert oder auch "geschwitzt" wird.


Alle Bienen können und wollen das. Er gehört zu Ihrer Lebensweise. Wir geben keine Mittelwände vor, sondern nur kleine Streifen Wachs. Den Rest erledigen die Bienen. Und es geht Ihnen dabei herorragend. Nur leider ist das selten geworden. Häufig werden fertige "Mittelwände aus fertigem Wachs eingesetzt. Das Ergebnis: Die Biene muss und kann kaum mehr etwas selber tun. Sie kann Ihren natürlichen Bautrieb nicht ausleben. Viele Zuchtlinien können das tatsächlich nicht einmal mehr. Unsere Bienen schon.


Diie Gründe sind vielfältig: einerseits sind die fertigen Platten praktisch. Die Anzahl der Zellen ist vorgegeben und jede Zelle sieht gleich aus. Die Mittelwänder werden nur noch ausgezogen und dafür braucht es kaum Energie. Der Naturwabenbau braucht hingegen ca. 7kg Honig für 1 kg Wachs.



Regelmäßiger Wachstausch


Auch hier lohnt ein Blick in die Natur. Hier baute die Honigbiene früher in hohlen Baumstämmen Ihre Völker auf. Jedes Jahr teilte sich das Volk und ein Schwarm zog aus. Irgendwann kam es durch verschiedenen Gründen auch im alten Baumstamm zum Tot oder Auszug des Volkes. Wachschädlinge wie die Wachsmotte übernahmen das Nest und vernichteten das alte Wabenwerk. Eine Art Gesundheitspolizei. Irgendwann später zogen wieder neue Bienen ein.


Warum ist das so unglaublich wichtig? Wird eine Wabe bebrütet, frisst die Larve Pollen, Honig und Futtersäfte. Die Hinterlassenschaften machen die hellen Waben dunkel. Nach dem Schlupf der Biene wird die Zelle gereinigt und mit einer Schicht Propopis desinfiziert. Aber reicht das? Nein, denn jede Generation schlüpfender Bienen hinterlässt so alle drei Wochen Ihre Spuren. 


Unsere Bienen sind gesund. Klar, tauschen wir doch spätestens nach zwei Jahren alle alten Waben aus. Die Bienen beginnen von vorne und bauen aus Anfangsstreifen frische Waben mit selbstgeschwitztem Wachs. Was gibt es natürliches?


Wachs aus unserem eigenen Wachskreislauf


Bienenwachs ist Bienenwachs - denkt man. Aber leider ist das nicht so einfach, Die Preise für Rohstoffe steigen und wir haben auch beim Bienenwachs eine Globalisierung durchgemacht, die nicht immer nur sinnvoll ist.


Bienenwachs lässt sich, unter anderem durch Paraffin strecken. Heute kommt viel Rohwachs aus Asien. Genaue Herkunft und Zusammensetzung sind oft unklar.

Aber auch heimisches Wachs ist nicht immer frei von Zusätzen. Zusätzlich sind viele Medikamente aber auch Pestizide und andere Schadstoffe fettlöslich und reichern sind im Wachs an.


Bei uns gibt es nur eigenes Wachs. Der Anfang wurde durch Wildwachs aus Afrika gemacht. Ja, Wachs aus Afrika. Warum? Hier gibt es keine industrielle Imkerei, kaum 

Medikamenteneinsatz. Dieses Wachs wurde auf Rückstände und Pestizide untersucht. Das optimale Wachs für einen eigenen Kreislauf.


Mittlerweile unterscheiden wir in zwei Kategorien: Wachs für neue Anfangsstreifen wird aus von den Bienen selbst geschwitztem Wachs gewonnen.


Das restliche Wachs wird eingeschmolzen und ausgeschieden. Hieraus lassen wir wunderbar Kerzen machen. Nur für unsere Bienen ist es uns nicht mehr gut genug.




Honig nicht nur für uns


Bienen sammeln den Honig nicht für uns Menschen. Natürlich ist die Gewinnung und Ernte von Honig aber unser vorrangiges Ziel und die wirtschaftliche Grundlage der Imkerei.


Wir lassen unseren Bienen aber eine gute Portion Honig im Volk und schleudern nur dass, was in den Honigräumen eingelagert wird. Es verbleiben etlich Kilo im Volk, für die Bienen!



Sorgfältige Auswahl der Standorte


Wir tragen Verantwortung. Für unsere Bienen und die fertigen Produkte. Diese Verantwortung fängt beim Standort an. Unsere Bienen stehen auf ausgesuchten Hauptstandorten. Hier finden Sie eine möglichst intakte Natur und ausreichend Nektar und Pollen. Dabei sind wir von der klassischen Landwirtschaft ein gutes Stück entfernt.


Wir sind eine Wanderimkerei. Wir wandern um die Vielfalt der Honige gewinnen zu können und weil wir so unsere Bienen niicht schon anch der Ernte im Mai füttern müssen sondern erst im Spätsommer. Davon haben alle etwas. Auch hier wandern wir nur an Standorte, die möglichst weit entfernt von konventioneller Landwirtschaft sind. 



Beste Königinnen


Unsere Königinnen kommen sehr häufig von Nordseeinseln oder abgelegenen hohen Bergen. Warum? Ganz einfach. Hier finden sich sogenannte Belegstellen. Hier stehen im Flugradius der jungen Königinnen nur ausgewählte Drohnenvölker. Das Ergebnis der Verpaarung ist damit kalkulierbarer und so werden die guten Eigenschaften der Elternteile weiter gegeben. Der Vorteil: Gute Königinnen, die sanfte Nachkommen zeugen. Wieder ein Vorteil für beide Seiten: saftmütige Völker machen weniger Arbeit und das ist auch gut fürs Bienenvolk, denn jeder Eingriff ist gegen die Natur.




Was bedeutet das für Sie als Kunde


Unser Honig schmeckt klar, nach der jeweiligen Sorte, ist naturrein und schonend verarbeitet. 


Lassen Sie sich unseren Honig schmecken! Sie erhalten ein Stück Natur, für das unsere Bienen und wir, unser Bestes geben

Der faire Honigpreis


In Deutschland gibt es, anders in anderen Ländern, eine hohe Anzahl an Hobbyimkern, die Ihr Hobby mit Leib und Seele ausführen. Die Bienen sind reines Hobby und müssen keinen Gewinn abwerfen. Auch fließen in die Kalkulation keine Arbeitsstunden ein. 


In einer erwerbsorientierten Imkerei ist das anders. Unsere Arbeit mit den Bienen bereitet uns sehr viel Freude. Der immense Aufwand, das Ausfallrisiko bei schlechtem Wetter und anderen Naturgewalten und die einhaltung unserer oben genannten Grundsätze fließen mit ein in den Honigpreis.


Wer ihn probiert hat, will unseren Honig nicht mehr missen. Er macht den Unterschied!




Hier bekommen Sie unseren Honig!